Galerie-ARTH
Astrid Rebecca Tacke-Held
Sierichstraße 72
22301 Hamburg
Meine Leidenschaft für das Malen entwickelte sich in meiner Schulzeit. Kein Schulheft, das nicht mit Mustern und den Portraits der Lehrer versehen war.
Mit 16 Jahren schenkte mir meine Mutter einen Malkurs bei einem vor Ort ansässigen Künstler, Herrn Ihlies.
Ich sehe vor meinem inneren Auge noch das alte kleine Fabrikationshäußchen mit hohem Schorstein, das umgeben war von einem verwunschenen Garten. Hier malte ich das erste Mal mit Ölfarben.
Zeichnungen und Aquarellfarben begleiteten meine Gymnasialzeit. Immer stärker wurde das Bildhafte meine Möglichkeit, Gefühle und Seinszustände zu erfassen. Was in Worten zu schwer war, wenn die häuslichen Bedingungen unerträglich wurden und niemand da war, dem ich mich hätte anvertrauen können, drückte ich in allen Bildern aus.
Während des Grundstudiums der Psychologie wählte ich als mein Nebenfach Architektur mit dem Schwerpunkt der Farbgestaltung.
Auch in meiner Arbeit als Psychotherapeutin floss die Gestaltung und Kreativität ein. Im Fritz Perls Insitut schloss ich eine Fortbildung in Kreativer Therapie ab. Später folgten bis heute Fortbildungen im katathymen Bilderleben.
Das Bild ist das urtümliche Wirklichkeitsverständnis des Menschen über sich Selbst und sein Erleben der Welt. Über das Studium der Psychologie und die Weiterbildungen entwickelte sich ein tiefes Verständnis der Symbolhaftigkeit der Bildsprache.